Fotografie

Muster-Mittwoch April – Mandala Nr.3 – LEGO und ein Ausflug in die schwäbische Karibik

von am 18/04/2018

  Lego Steine

Chaos

Ordnung

Wir sind vier LEGO-liebende Kinder. Zweimal männlich, zweimal weiblich.

Lego hat, wie viele andere Spielwarenhersteller auch, es geschafft, klare geschlechtliche Zuordnungen zu schaffen. In meiner Kindheit ging es um das Auflösen von Rosa für Mädchen und hellblau für Jungs. Ich hatte Autos und Puppen zum Spielen, für meine erste Barbie musste ich kämpfen die Legosteine waren in erweiterten Grundfarben (plus Grün, Schwarz und Weiß), für Kinder, nicht für Mädchen oder Jungs. Das damalige Konzept, das Sozialisation in den Vordergrund gestellt hat, ist nicht aufgegangen. Die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mädchen und Jungs scheinen doch mehr angelegt als anerzogen zu sein. Die emanzipiert erzogenen Mädchen von damals sind die Mütter von heute, die an den Töchtern vielleicht auch etwas nachholen?!?

Meine Tochter und ich haben ein Mandala mit den “Mädchen-Steinen” gelegt

Die Firmen haben Kinder als indirekte Kunden entdeckt. Eltern und Großeltern kaufen wie die Weltmeister, immer noch was neues, zu dem ganzen, schon vorhandenen. Lego Star Wars geht für Mädchen gar nicht, da muss dann alles wieder von vorne los gehen und Lego Friends muss her. Gut für die Firmen, schlecht für die Familien…

Viel Kreativität lassen die heutigen Bausätze ohnehin nicht mehr zu. Die Steine sind immer konkreter geworden und Sondersteine mit ganz genauen Funktionen, lassen wenig Raum, Formen selbst zu entwickeln.

Das Mandala war da schon ein wenig kreatives Recycling. Aber wir mussten ständig zählen, ob bestimmte Steine in ausreichender Anzahl vorhanden sind. An manchen stellen sind Lücken entstanden, an anderen haben wir improvisiert.

Meine Tochter und ich haben mal wieder mit LEGO gespielt. Schön war´s. Das Mandala für den Muster-Mittwoch.

In den Osterferien waren wir im LEGO-Land in Günzburg.

Mit Sonderkarten, quasi umsonst. Ein kleiner Abschied, es wird wohl das letzte Mal gewesen sein. Der 7. Besuch in den letzten 10 Jahren. Mit Freundin hatte das Tochterkind viel Spaß und wir konnten die Sonne genießen, Kaffee trinken und mussten nicht in den langen Schlangen mit anstehen. Aber der Zauber von damals, als die Kinder klein waren, ist verflogen…

Auf dem Weg dorthin liegt der Blautopf.

Dieser kleine Abstecher hat sich gelohnt! Eine Karstquelle des Flüßchen Blau. Die Wasserzusammensetzung ist eine ganz besondere. Sie führt dazu, das blaugrüne Lichtanteile stärker reflektiert werden. Dadurch wirkt der kleine Quellsee wirklich seeeeehr blau. Wie Karibik im Wald. Und tief ist der kleine See: 22 Meter. Es laufen normalerweise 2000 Liter pro Sekunde in die Blau! Eine kleine Mühle wird schon einige Jahrhunderte angetrieben und kann heute als kleines Museum besichtigt werden. Morgensonne am Blautopf und die Bäume waren noch laublos.

herzlichst, Kerstin

 

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Fotografie | Wanderlust

Kirschblüten an der Bergstraße

von am 08/04/2018

Im Frühling gibt es bei uns das Blütenweg-Fest. Der Blütenweg ist ein offizieller Wanderweg der entlang der Bergstraße führt, einfache bis gemäßigte Ansprüche gut zu laufen ist und den Blick in die Rheinebene zulässt. Heute, bei 25 Grad uns Sonnenschein ein idealer Spazierweg. Beim Fest gibt es entlang des Weges überall Stationen, mit Umweltinformationen, Essen und Trinken aus der Region und Angeboten zum Mitmachen, z.B. Insektenhotels herstellen.

Die paar Höhenmeter scheinen bei den Bäumen etwas Zurückhaltung zu verursachen, denn…

….unten in der Ebene stehen die Bäume schon in voller Blüte

Die blühenden Bäume an der Bergstraße waren meine Idee für den Walzendruck der Frühlingspost. 

Herzlichst, Kerstin

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Fotografie

Zwölftel Blick im März 2018

von am 30/03/2018

für den Zwölftel Blick von Tabea Heinicker, mein Monatsfoto im März.

Da ist er, der Frühling. Ein paar warme Sonnenstrahlen an einem Morgen. Die Gänse und Blesshühner haben sich auch darüber gefreut.

Nach dem Walzendruck für die Post Kunst Werke, bin ich gerade dabei, alle Eukalyptuszweige, die ich erwischen kann zu sammeln um mich wieder dem EcoPrint zu widmen. Meine Rose hat auch noch ein paar grüne Blätter vom Sommer übrig behalten, die verwende ich noch, bevor sie dann doch noch, den Knospen Platz machend, abfallen werden.

Ihr könnt meinen Blog jetzt auch per Email abonnieren.

Am unteren Seitenrand sollte die Funktion auftauchen. Ich freue mich auf regelmäßige Leserinnen und Leser. Auch ich werde meine Blogroll pflegen, was leider nicht ganz so einfach ist, wie bei Blogger. Dort wird sich also demnächst die Eine oder Andere wiederfinden

herzlichst, Kerstin

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Fotografie

Zwölftel Blick im Februar 2018

von am 28/02/2018

Der Frost hat alles fest im Griff und die Sonne lacht darüber.

Komischerweise ist der See nicht gefroren, trotz Dauerfrost. Ob das an der Sonne liegt?

Selbst die Schneeglöckchen machen schlapp bei diesen Temperaturen:

Ich träume von wärmeren Gegenden oder Jahreszeiten. Ich weiß, dass es im Sommer so heiß werden wird, dass ich in den See springe und schwimme, tauche um mich abzukühlen. Im Moment kaum vorstellbar.

Mehr Zwölftel Blicke gibt es bei Tabea Heinicker.

herzlichst, Kerstin

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Gedanken

Beginnen

von am 02/02/2018

Ich bin nun schon mit drei spontanen Beiträgen für den Muster-Mittwoch im Müllerin Art-Blog aktiv gewesen. Dies hier ist nun nachträglich mein Eröffnungs-Post.

Manchmal verläuft sich etwas und ich kann es nicht halten, verliere das Interesse und die Motivation. So kommt es auch, dass ich nicht ein Thema habe, an dem mein Herz hängt, sondern viele. Manchmal beschäftige ich mich intensiv mit einer Sache, dann wieder über Monate mit einer ganz anderen. Eines haben dabei alle diese Dinge gemeinsam: Kreatives Schaffen. Es erfüllt mich mit viel Freude, etwas herzustellen, wo vorher nichts oder nur das rohe Material war. Ob es sich beim Material um Wolle, Stoff, Ton, Papier, Farben, Holz oder einfach alten Krempel handelt, ist ganz gleich. Meinen ersten Blog habe ich bereits 2008 begonnen, ihn aber 2013 beendet. Damals habe ich hauptsächlich genäht und gestrickt. Später kam noch Scrapbooking dazu. Begleitend natürlich auch immer noch die Kamera und der Finger am Auslöser und anschließend das Bilder bearbeiten. Die Wiederaufnahme meines Berufs, nach sehr langer Familienpause, hat so viele Veränderungen mit gebracht, das der Blog dann einfach nicht mehr in mein Leben rein gepasst hat. Kinder, Job, Haushalt.

Meine Kreativität habe ich nicht aufgegeben, das ginge gar nicht. Da könnte auch einer sagen “wenn du so viel zu tun hast, hör doch einfach mal mit dem Atmen auf, um Zeit zu sparen”!

Aber ich habe aufgegeben, darüber zu Bloggen. Ein wenig gefehlt hat es mir schon, aber ich war froh, nicht mehr mit meinen eigenen Ansprüchen klar kommen zu müssen. Mein zweiter Blog wurde dann ins Leben gerufen, weil ich so ganz ohne auch nicht wollte. Mit WordPress anstatt Blogger, so empfohlen vom Technik affinen Gatten, hing zwischen meinem Anspruch nach technisch hochkarätiger Umsetzung und meinen tatsächlich vorhandenen zeitlichen und auch eben technischen Möglichkeiten. So blieb er immer irgendwie im Start stecken. Dann kam der datentechnische Supergau: Durch einen Datensicherungfsehler waren alle Daten weg. Verbrannt, weggespült, einfach futsch. Wegen der immer wieder stockenden Beschäftigung mit dem Blog und dem permanenten Gefühl, das Ding nicht rund zu bekommen, war ich fast ein wenig erleichtert über dieses Ereignis. Aber auch wenn ich nicht erleichtert gewesen wäre, es hätte nichts an den Tatsachen geändert. Trotz vieler Versuche hat keiner Daten retten können und eine Firma beauftragen, wegen ein paar Einträgen über Stricken, Nähen, einen Wochenendausflug…. 300€ bezahlen, Ne, das ginge dann doch zu weit. Selbst mein Mann, der wesentlich mehr in seinen Blog an Arbeit und Veröffentlichungen gesteckt hatte, zog diese Möglichkeit nicht wirklich in Betracht.

Manchmal ist es gut, wenn man merkt, dass alles endlich ist, man nie weiß, was in Zukunft passieren wird und man sich selbst, die Dinge, die man tut, den Einfluss, den man hat, nie allzu ernst nehmen sollte. Es ist ja nichts Schlimmes geschehen: Ein paar weniger Fotos, Worte und Datenmüll im Umlauf.

Also ein Neubeginn. Ich hoffe alles läuft lockerer als damals und wenn ich mal ein paar Wochen nichts herstelle, es zusätzlich gut fotografiere und noch was Schlaues dazu schreibe, dann ist es auch gut.

Ich freue mich, wenn ich in eine Blogroll aufgenommen werde und hoffe neue Kontakte zu finden, von Menschen, die meine Kreativität teilen können.

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