Fotografie

12tel Blick im Juli

von am 02/08/2018

H I T Z E W E L L E

Etwas verspätet: der 30 Juli am See für den 12tel Blick. Wandert noch schnell in die Linkliste bei verfuchstunzugenäht.

Nicht die Abendsonne, sondern die am Vormittag. Die Hitze hat alles fest im Griff. Egal, ob man die Temperaturen nun mag oder nicht, sie sind extrem für unsere Landschaft, zu extrem. Ich halte mich aus den üblichen Wettergesprächen immer raus, wenn es heißt: “Oh wie schön, wenn es mal richtig heiß ist!”, “ich liiiiiebe die Sonne, wie in Italien!”, “ich hasse die Hitze, hoffentlich ist bald Herbst!”, “alles über 20 Grad ist mir viel zu heiß” usw usw usw. Ich versuche das wetter gelassen zu nehmen, egal, wie es ist.

…der Asphalt kocht auf dem Weg zum See

Wenn ich die ganze Zeit nur denke, wie schrecklich heiß es ist, und wie gerne ich jetzt gerade anders hätte, wird es wirklich unerträglich. Wenn ich den ganzen Tag nur hoffe, dass es endlich Nacht wird und die Nacht dann auch bejammert wird, weil auch die, so wie sie ist, als “zu warm” beklagt wird, geht meine ganze Lebensfreude dahin.

Es ist eben heiß!

Ich kann mich darauf einrichten

ich kann die positiven Seiten davon erforschen

ich kann erleben, was mir bei diesem Wetter besonders gut schmeckt und was nicht

ich finde heraus, welche Art Kleidung angenehm ist

meiner Haut geht es bei diesen Temperaturen einfach prima, all die Probleme, die mit der Kälte kommen, sind wie weg geblasen

Was soll man nur gegen das Schwitzen machen? Laufen lassen!

All die Achtsamkeits-Ratschläge die überall gerne als Tipps und Weisheiten angeboten werden, hier können sie angewendet werden. Denn diese sind eben nicht für optimale Bedingungen entwickelt worden. Wer bei 22 Grad, leichtem Wind und leicht bewölktem Himmel, und einem bereits vorhandenen Wohlbefinden, versucht sich im Augenblick verankert, wird damit keine großen Schwierigkeiten haben. Aber Ruhe zu finden trotz widriger Umstände, wie z.B. große Hitze, die als unangenehm bewertet wird, ist schon schwierig. Leicht stellt sich dann ein großes Gedankenkreisen ein, darüber, wie schön doch jetzt alles wäre, wenn dieses und jenes anders wäre. Ja, der Schweiß fließt, mein Gesicht ist permanent feucht und die Brille rutscht auf der Nase, aber ich könnte mich ja auch mal mit den Körperstellen beschäftigen, die sich ganz gut anfühlen.

Entwickelt wurde die Achtsamkeit nach Jon Kabat-Zin um Patienten mit chronischen Schmerzen ein positiveres Lebensgefühl zu geben. Da lassen sich doch meine paar Schweißtropfen ganz gut verkraften.

Interessant finde ich auch, dass nun in der Landwirtschaft Dinge diskutiert werden, an die ich mich noch aus den 80er Jahren erinnern kann: Sinnvolle Fruchtfolge auf den Feldern um den Boden gesund zu halten oder das grundsätzliche Vermeiden von Monokulturen und kleinere Mengen aber dafür vielfältigere Sorten zu produzieren. So könnten auch bei extremen Wetterlagen bessere Erträge erzielt werden. Manche Landwirte bauen eine einzige Pflanze an! Wie gefährlich das sein kann zeigt sich jetzt sehr deutlich.

Es ist keine Wetteränderung in Sicht. Es geht heiß weiter. Trinkt alle genug,

herzlichst, Kerstin

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Ecoprint

Ecoprint im Regenwald – Ecoprinting in the rainforest

von am 12/07/2018

Was gibt es besseres, als ein Stückchen Stoff, das mit Pflanzen von einem ganz bestimmten Fleckchen Erde durch Ecoprint veredelt wird? Ein wunderbar authentisches Souvenier aus dem Urlaub oder von einer Reise.

Für mich ist das hier eine schöne Erinnerung an einen Mittag im Dschungel, als auf dem Herd der Freiluft-Küche ein Bundle leise simmerte damit eine Handvoll Blätter einem mitgebrachten Hemdchen ein wenig Regenwald einhauchen konnten. In diesem Fall der Regenwald im Süden Costa Ricas.

Ich habe inzwischen einiges an Erfahrungen sammeln können, habe India Flints Bücher nicht nur im Regal stehen, sondern auch viel darin gelesen, ziemlich spät nochmal einen Einsteiger-Kurs bei Jeromin (von denen es übrigens auch ein deutschsprachiges Buch über Ecoprint gibt) besucht, um die eine oder andere Sache etwas strukturierter anzugehen und viele Fragen zu klären und, last but not least, habe einiges an Stoffstücken und -stückchen mit Blättern, Rost und Pflanzensud veredelt. Ich kenne unsere heimischen Pflanzen inzwischen ganz gut, welche Blätter gute Ergebnisse liefern, und welche nicht. Aber die völlig andere Vegetation im Regenwald, so viele unbekannte Pflanzen! Leider habe ich im Internet keine verwertbaren Artikel oder Blogeinträge finden können. Klar, Erfahrungen zu tausenden mit Eukalyptus und mit vielem anderen, was eben in der Landschaft und den Gärten der gemäßigten oder auch noch der subtropischen Klimazone wächst und gedeiht. Aber Urwald, Fehlanzeige. Meine Fragen dazu wurden von allen gleich beantwortet: Ausprobieren!

Fertig gebeizter Stoff, ein kleiner Dämpfeinsatz und Schnüre zum Wickeln habe ich vorbereitet und in meinem Gepäck verstaut. So konnte ich beginnen zu experimentieren, als ich angekommen war. Ich suchte nach festen Blättern und nach Farbigen und fertigte mit ihnen ein Probebundle an. Tatsächlich ergab eines der Blätter sehr schöne, kräftig dunkelgrüne Blattabdrucke.  Die Costa Ricaner im Süden des Landes sind sehr naturverbunden und dementsprechend groß war das Interesse daran, was ich da treibe.

Das Ergebnis war grandios und ich restlos begeistert! Kräftiges sattes Grün und deutliche Blätter.

Trotz Kupferanteil in der Beize werden die meisten Abdrucke dennoch schwarz. Also diese Blätter waren ein Treffer. Leider wusste keiner, wie die Pflanze heißt und der botanisch erfahrenste, der wunderbare Esteban, der stundenlang mit uns durch den Dschungel stapfte und uns stille Stellen, Pflanzen in verborgenen Ecken und winzige (aber seeeehr giftige) Frösche zeigte und zwar sowohl am Tag als auch in der Nacht, meinte, die Pflanze sei nicht von hier, die hätte jemand angepflanzt, weil sie schön sei…

?????

Ein wesentlicher Punkt beim ecoprint ist immer die Haltbarkeit der Farben. Manches ist einfach nicht von Dauer, verändert sich durch Waschen, Sonnen- oder Sauerstoffeinwirkung. Wahrscheinlich habe ich es hier einfach verbockt. Das Shirt ist in der normalen Wäsche gelandet. 30°C und Biowaschmittel haben ausgereicht, um das Meiste an Farbpigmenten wieder auszuwaschen. Das ist sehr schade, zumal ich ja nicht nochmal ein Zweites herstellen kann. Es ist verblasst. Ich versuche mal raus zu finden, um was für eine Pflanze es sich handelt. Vielleicht gibt es sie im botanischen Garten in Heidelberg. Vielleicht kann ich drei-vier Blätter bekommen, vielleicht. Vielleicht liegt es auch am T-Shirt. Manches klappt einfach nicht so gut. Zum Glück habe ich die schönen Fotos. Und das Shirt wird weiterverarbeitet. Vielleicht ecoprinte ich meine geliebte Deutsche Eiche drüber, hahaha! Die wird einfach immer ganz prima und hat sich als sehr haltbar erwiesen, aber eben schwarz.

Am Ende unserer Reise in einem Ferienhaus in San Jose

herzlichst, Kerstin

 

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Muster

Fernweh Muster – mit freebe

von am 05/07/2018

Mein Urlaub, der in diesem Jahr eine Reise war, ist schon vorüber. Da wir in Baden-Württemberg wunderbare zwei Wochen Pfingstferien haben, ist das immer eine gute Möglichkeit schon im frühen Sommer, zu verreisen.

(Nein, wir haben nicht zwei Wochen mehr Ferien als andere Bundesländer. Diese zwei Wochen werden an den Oster- und Weihnachts/Winterferien eingespart. Die Sommerferien sind immer von Ende Juli bis Anfang September. So haben wir nicht mehr, aber öfter Ferien und sind im Sommer immer die Letzten. In Bayern ist das genauso.)

Die Sommer-Post hat ja das Thema Reise. Nun hat Michaela Müller für den Muster-Mittwoch auch das Thema Reise ausgerufen. Das passt doch prima zusammen! Aus Zeitmangel habe ich mich für eine erste Idee ein wenig am PC beschäftigt. Ich habe die guten alten Windings und Webdings ausgegraben. Und ich wurde fündig: Symbole mit eindeutigem Bezug zum Reisen. Im Textverarbeitungsprogramm habe ich einfach Reihen und Felder produziert, als Hintergrund oder Streifen, wie Washi-Tape zu verwenden. Dann habe ich mit sommerlichen Farb-Kombinationen gespielt.

Ich habe einen C6-Umschlag als Schablone verwendet und aus den bedruckten A4-Bögen, Briefumschläge hergestellt. Die Webdings-Zeichen sind dabei ganz klein. für passendes Reise-Briefpapier habe ich sechs verschiedene Zeichen extrem vergrößert. In einer ganz zarten Farbe sind sie ein schöner Hintergrund für passendes Briefpapier. So lässt es sich komplett beschriften oder aber die Abbildungen für sich sprechen lassen und nur Bereiche des Bogens beschriften.

Die Muster-Bögen können als PDF herunter geladen werden. Einfach dieses Fotos anklicken.

Nachdem mein Reise-Briefpapier fertig war, lag es so da… also begann ich Briefe zu schreiben, Sommer-Post auf Fernweh-Papier. Ich habe schon lange keine richtigen Briefe mehr geschrieben. Vielleicht ist das eine nette Nebenwirkung der Post-Kunst-Werke auch wieder “in echt” zu schreiben.

Ich hatte eigentlich vor, meine ganzen Scrapbook-Sachen zu verkaufen. Inzwischen setze ich sie gerne wieder ein. Nicht so überbordend wie früher, aber der Briefmarken-Stanzer mit passenden Stempelmotiven von Stampin´ Up hat hier wirklich prima gepasst. Manchmal muss man die Dinge nur lange genug liegen lassen…

Und ab die Post-Kunst. Lustigerweise gehen beide nach Bayern.

Die Muster-Papiere gehen auch zum Muster-Mittwoch bei Müllerin Art , obwohl schon Donerstag ist… Das Sommer-Muster-Thema ist Reisen, passend zur Sommer-Post des Post-Kunst-Werke Blog und natürlich passend zur Jahreszeit, ganze zwei Monate lang.

herzlichst, Kerstin

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Pappe & Papier

kugelRUND

von am 25/06/2018

Ich mag Landkarten. Ich habe schon einen ganzen Stuhl damit bezogen. Allerdings mit einer ganz dünnen, damit sich das Papier schön an die Rundungen des Stuhls anschmiegt. Hier ist er zu sehen.

Die Idee stäbchen- oder walzenförmige Perlen aus langen Papierstreifen zu wickeln, ist nichts neues. so habe ich schon als Kind Perlen hergestellt. Aber mit Landkarten-Papier bekommen sie eben diesen wunderbaren Fernweh-Touch.

Der Umfang der Perlen hängt zum Einen von der Länge des Streifens und zum Anderen natürlich auch von der Dicke des Papiers ab. Am besten ausprobieren. Wie genau die Papierstreifen zu Perlen gewickelt werden, schreibe ich jetzt nicht auf. Es gibt dazu eine Menge Anleitungen in anderen Blogs oder auf You Tube.

Die zweite Idee war es, Holzperlen, und zwar richtig fette, mit Schnipseln aus Landkarten zu bekleben. Groß müssen sie sein, sonst gibt das eine unendliche Friemelei und je kleiner die Perle, desto mehr geht auch einfach vom Charakter der Landkarte verloren. Das war ziemlich pappig alles. Ich habe mit Mod Potch gearbeitet. Immer in Abschnitten: Zuerst habe ich die Schnipsel von einer Seite eingepinselt, dann den Kleber etwas einziehen lassen und dann ein zweites Mal eingepinselt und auf die Kugeln gelegt. Dann mussten die Schnipsel alle einen Moment angedrückt werden, bis der Kleber abgebunden hat. Das Einpinseln dann solange wiederholt, bis alles hält. Die Schnipsel mussten gut durchfeuchtet sein, vom Kleber, sonst ließen sie sich nicht gut um die Rundung legen. Wenn das Papier gut vorbereitet war, konnte man es prima an den Rändern in kleine Falten legen, damit es gut auf die Kugel gepasst hat.

Zum Abschluss habe ich beide Sorten Perlen über ein Embossing-Stempelkissen gerollt und anschließend in klarem Embossingpulver gewälzt. Auf ein Stäbchen gesteckt habe ich dann das Embossingpulver mit dem Spezial-Fön geschmolzen. So haben sie eine schön glänzende und versiegelte Oberfläche bekommen.

Entstanden ist nun eine Kette im Bold-Style, also klotzig. Das Türkis des Wassers und das Sandfarben der Landmasse habe ich in verschiedenen Perlen aufgegriffen. Mit den ganz großen Perlen habe ich einen Fensterhänger hergestellt, den ich vielleicht ein anderes Mal zeige.

schön ordentlich auf dem Perlen-Bord mit vielen einzelnen Perlen die farblich gut passen
Swarovski-Perlen in Peach kommen zum Einsatz. Das ich die mal wieder verwende, hätte ich lange nicht für möglich gehalten, aber hier passen sie wirklich gut.

Manchmal fertige ich ausgefallenen Schmuck an, den ich nie trage. Für die Papierliebe am Montag, die es in Susannes “Nahtlust”-Blog  gibt, habe ich sie heute den ganzen Tag getragen. Mit dem neutralen sandfarbenen Shirt hat sie prima gepasst und auf Schwarz sieht sie richtig exzentrisch aus… klasse!!!

Das Shirt ist nach meinem Lieblings-Schnitt genäht: eine Tunika von Luzia Pimpinella. Ich habe sie schon aus unterschiedlichen Stoffen genäht, mit unterschiedlichen Ärmeln, Halsausschnitten und Details wie Taschen oder Bindebändern in der Taille. Hier zum ersten Mal aus Jersey. Der Schnitt ist schön weit und unter den Armen nicht so schrecklich eng, wie es bei vielen Shirt-Schnitten der Fall ist.

herzlichst, Kerstin

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Handgedruckt: Stempel | Post Kunst Werke | Upcycling

Möbel Upcycling mit handbedruckten Papieren

von am 18/06/2018

Die handbedruckten Papiere sind die bei der Frühlings Post 2018 entstandenen Walzendrucke. Hier mehr zu den Post Kunst Werken.

Nochmal ein großes DANKE an alle, die mir einen ihrer Walzendrucke geschickt haben, die ich jetzt benutzen darf! Ich finde, die Drucke sind sehr wertvolles Arbeitsmaterial. Dieses Projekt ist nun fertig und meine Frühlingspost-Mappe ist immer noch prall gefüllt. Wunderbar.

Ein wurmstichiges Nachtschränkchen aus Urgroßmutters Zeiten landete vor etwa 10 Jahren bei mir. Ich mag solche Kleinmöbel. Es findet sich immer ein Plätzchen für sie und sie bieten so zusätzlichen Stauraum. Außerdem lassen sie sich auf einfache Weise auch ausgefallen gestalten. Damit können sie zu Eyecatcher werden.

Die Menge an “sanfter Morgentau”, die mir von der Frühlingspost geblieben ist, hat mich auf die Idee gebracht, das Nachtschränkchen damit zu streichen und einzelne Flächen mit den Walzendruck-Papieren von der Frühlingspost zu beziehen.

Das erste Makeover war die Zuckergussversion für meine damals kleine Tochter. Sie liebte Rosa und Prinzessin Lillifee. Ein paar Kindermöbel, alte und neuere, bekamen einen Anstrich in Maigrün und Rosa. Kindermöbel haben eine relativ kurze Nutzungsdauer. Irgendwann ging dann Rosa gar nicht mehr. Die nostalgischen Kindermöbel habe ich aufgehoben: Das Nachtschränkchen, einen Kindertisch und eine dazu gehörende Truhenbank. Die letzten beiden sind noch im Dornröschen-Schlaf (ehrlich gesagt verfluche ich heute die grüne Farbe…. sie muss halt wieder runter und Lack entfernen ist einfach sch…viel Arbeit).

 

Auch hier musste als erstes der Lacke runter. Zumindest weitgehend.

Ich habe mit dem Heißluftfön vorgearbeitet und dann mit der Schleifmaschine alles geglättet. Manchmal lässt sich alter Lack so vollständig ablösen, ohne viel Mühe. Aber hier war es nicht so.

Da die Flächen ohnehin wieder gestrichen werden sollten, habe ich mir nicht viel Arbeit gemacht. Auch auf Vorstreichfarbe habe ich verzichtet. Die Farbe deckt sehr gut und zwei Schichten haben ausgereicht.

und ruckzuck ist ein völlig anderer Stil entstanden

VERARBEITUNGSTIPPS

Ich habe schon einmal ein Möbelstück mit Tapete bezogen. Die Flächen waren mit Vorstreichfarbe behandelt und ich dachte, diese sei durchlässig genug. Ich habe nur wenig mit einem Schleifklotz angeschliffen. Die Tapete hat dann aber nicht gut gehalten und ich musste großflächig nacharbeiten.

Also: Zum Beziehen oder Tapezieren von Holzmöbeln müssen die Flächen offenporig sein, damit der Kleister/Kleber gut binden kann! Gut Anschleifen ist also möglicherweise notwendig. Wenn zusätzlich lackiert werden soll, würde ich nur die Stellen lackieren, die tatsächlich zu sehen sind, also z.B. nur die Holzkanten und die Ecken, aber nicht die gesamte Fläche. (Die Wandfarbe ist offenporig, daher habe ich auch die Flächen gestrichen, die beklebt werden.)

Ich mische bei den kleinen Flächen gerne Papierleim mit dem Kleister. Bei den kleinen Flächen gibt es viele Kanten und Ecken, die einer höheren Belastung ausgesetzt sind, als eine große Fläche, wie eine Schranktür. Das Mischverhälnis ist in diesem Fall 1/4 Leim und 3/4 Kleister gewesen. Die Kanten und Ecken haben so einen wirklich guten Halt bekommen.

Die einzelnen Papierstücke habe ich etwas kleiner zugeschnitten, damit es nicht zu Problemen an den Kanten kommt. Die Möglichkeit, die Papiere etwas größer zu schneiden und nach dem Trocknen die Kanten mit Schleifpapier zu “brechen”, halte ich für die schlechtere Variante. Ich denke, das Papier muss von der Kante weg, damit es sich nicht an manchen Stellen wieder ablöst. Jede Kante ist höherer Belastung ausgesetzt, da sie einfach öfter berührt wird, als die großen Flächen.

Auf größeren Flächen ist es einfacher, den Kleister direkt auf die Fläche, bei kleinen auf das Bezugs-Papier zu streichen.

Wenn verschiedene Papierqualitäten gemeinsam verarbeitet werden, muss bedacht werden, das unterschiedliche Qualitäten, sich in feuchtem Zustand auch unterschiedlich verhalten. Manche rollen sich stark, manche saugen stark, manche “wachsen”. Man muss also bei jedem neuen Papier aufmerksam sein und mit allem rechnen.

Je nach Beschaffenheit der fertig beklebten Flächen (Farbe die für die Papiere verwendet wurden und die Papierqualität) sollte nachbehandelt werden um alles etwas zu versiegeln. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Wachs und Lack in unterschiedlichen Produkten. Was man lieber mag ist Geschmackssache. am besten probiert man an Flächen die nicht gut zu sehen sind aus und lässt alles gut trocknen. Ich habe Möbelwachs verwendet. Damit ist alles schön matt geblieben. Das Auftragen und nach ein paar Stunden vorsichtig Abreiben macht aber nochmal zusätzlich Arbeit.

Vielleicht haben Andere, andere Erfahrungen gemacht,

vielleicht helfen meine Tipps. Schreibt es in die Kommentare, es würde mich interessieren.

 

Neben der arbeitstechnischen Seite gibt es ja zum Glück auch noch die gestalterische!

Die Auswahl der Papiere war sehr schwierig. Das größte Problem war, dass ich etwas voreilig, bevor mir die Idee mit dem Nachtschränkchen kam, das alte MOPPE Schubladenteil vom Schweden beklebt hatte. Durch die ausgeschnittenen Papier-Stücke für die sechs Schubladen, hat fast kein Bogen mehr in das Mittelteil der Nachttisch-Türe gepasst. Dadurch war dann die Auswahl  eben eingeschränkt. Ich bin mit der Mischung, so wie sie jetzt ist, sehr zufrieden!

Das MOPPE-Teil war auch noch aus der Rosa-Zeit und stand in meinem Arbeitszimmer wie ein Fremdkörper auf dem Regal. Ich brauche die vielen kleinen Schubladen, um Ordnung in meinem Arbeits-Material zu haben. Jetzt sind die Dinge darin nicht nur praktisch sondern auch noch schön untergebracht!

Die Stehsammler, auch vom Schweden, habe ich schon ganz am Anfang der Frühlingspost gestrichen. Ich hatte kleine Mengen von Farben gekauft, die ähnlich waren, bevor ich mich entschlossen habe die Originalfarbe zu besorgen. Ich wollte die Farben ausprobieren, wie sie sich verarbeiten lassen, bevor ich mich mit der Wandfarbe aufs Papier traute.

Die Mischung der Stehsammler in diesen ähnlichen, gedeckten Blau-Grün Tönen finde ich sehr schön. Und die Papiere passen natürlich alle erstklassig dazu. (Die nostalgischen Etiketten-Halter waren schon vorher drauf und wegen der Löcher habe ich sie wieder angebracht.)

Ich will die Rückseiten der Stehsammler auch noch mit den Papieren gestalten. So, das die Regale mit meinen Arbeitsmaterialien am Ende ein einheitliches optisches Thema haben. Da ich in den nächsten Monaten mit Renovieren beschäftigt bin, wird der Rest Farbe mit Sicherheit auch noch weiter dazu beitragen, dieses Thema zu gestalten. Und Blau-Grün ist doch eine gute Wahl für einen Arbeitsraum, oder?

Ich hebe jeden Schnipsel der Papiere auf. Für Collagen kann das kleinste Fitzelchen noch ein Plätzchen bekommen. Und manche der Bögen finde ich großartig als Bezugspapier für Alben oder Mappen. Und dann sind ja auch noch die Umschläge, auf denen auch wunderbare Drucke sind…

Die Papiere stammen aus der Druckwerkstatt von

Nachtschränkchen: Andie, Andrea, Maren

MOPPE: Andie, Andrea, Beatrix,Ulla, Elke und Ulrike

noch nicht verarbeitete Papiere habe ich von: Saskia, Iris, und mein eigenes

 

herzlichst, Kerstin

 

 

 

 

 

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Handgedruckt: Stempel | Post Kunst Werke

Frühlingspost 2018 – war so schön!!!

von am 10/06/2018

Ich war froh, das der letzte Umschlag mit Frühlings-Post, noch vor meiner Reise im Briefkasten lag. Dennoch konnte ich mich dann nicht mehr per Blog-Post oder Instagram nochmal bei Euch allen bedanken. Eine Nachbarin war ganz neugierig: “Da kam wieder so ein Umschlag… passte gar nicht gut in den Briefkasten…” wartwartwart… Ich hab ja nix zu verbergen, also hab ich ihr erzählt, um was es geht. “Und was bekommen Sie dann dafür?” “Na Post” “Aber viel Arbeit ist das schon, oder” “ja” “Die Zeit muss man ja auch haben” “ja, oder sie sich nehmen” sie lächelt und ich merke, das sie mich für bekloppt hält, ich seufze innerlich und verabschiede mich…

Zum Glück gibt´s ja Euch, und ihr versteht, warum ich mitmache!

Ich habe eine freie Wand als Pinnwand verwendet, die sich im Laufe der Wochen gefüllt hat

Danke also an alle der Gruppe 2, Saskia, Iris, Ulla, Elke, Ulrike, Beatrix, Andie, Maren und Andrea, für eure wunderbaren Walzendrucke. Eine Großartige Sammlung ist entstanden. Alleine die Umschläge waren schon immer ein Fest (ohne die Umschläge wäre die Sache der Nachbarin auch gar nicht aufgefallen, hehe). Vielen Dank für die ganzen Zugaben: Karten, Hefte, Aufkleber, Gefaltetes, die Zusatzbögen und die Briefe.

Es war klasse, per Instagram auch zu sehen, was in den anderen Gruppen passiert. So viele Inspirationen! Eigentlich wollte ich mich bei Allen per Instagram bedanken. Habe ich nicht durchgehalten… Hat einfach die Zeit gefehlt. Aber sie heben mir alle riesige Freude bereitet!

Danke auch nochmal an Michaela und Tabea für Eure Idee, Eure Energie, Eure Kontinuität!

Gestern habe ich begonnen noch ein paar Kleinmöbel aus Holz mit dem sanften Morgentau zu streichen: Holzstehsammler und eine alte MOPPE-Schubladenbox vom Schweden. Da hatte ich spontan die Idee, Die Walzendrucke als Bezugspapiere für die Fronten zu nehmen. Ich habe auch noch ein altes Nachtschränkchen, so eins von der Uroma. Ein Bezugspuzzle mit einigen Papieren könnt ich mir auch gut vorstellen… Und ich habe noch viiiiel “sanfter Morgentau” Farbe übrig.

im Post KunstWerke Blog zeigt Tabea, wie sie Ordner-Rücken mit den Drucken beklebt hat.

Bis zur Weiterverarbeitung habe ich alles in eine schöne Mappe gesteckt, damit den Papieren nichts passiert.

“Kein Stein bleibt auf dem anderen” habe ich in meinem letzten Post geschrieben.

Tatsächlich steht uns ein Umzug bevor, in den nächsten Monaten. Vielleicht kommt der Rest Farbe tatsächlich an eine Wand. Als Akzent, Mal sehen. Und ich freu mich schon auf die Sommerpost. Ich werde trotz allem Kisten packen, Dinge ausmisten und Gewühle in Bau-Schutt die Zeit dazu finden!

herzlichst, Kerstin

 

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Fotografie | Wanderlust

12tel Blick im Juni – und ein Bericht von meiner Costa Rica Reise

von am 04/06/2018

Etwas verspätet kommt heute mein 12tel blick für den Mai. Alles ist sommerlich Grün geworden in den letzten 4 Wochen! Verlinkt bei Verfuchstundzugenäht.

Am 30.5. war ich noch weit, weit weg: rund 10.000 km in Zentralamerika, in Costa Rica. Das ist bereits meine zweite Reise dorthin gewesen, aber die erste mit Familie. Costa Rica ist ein kleines Land, das zwei Küsten an den großen Weltmeeren besitzt.

Helleconie

Obwohl es so klein ist, führt es manche Sensations-Listen an: Es gilt als das Land mit den meisten Arten, den meisten Klimazonen (es sollen 14 sein, ich wusste nicht mal, dass es so viele gibt) und das Land mit den glücklichsten Menschen! 2009 und 2012 erreichte es in einer weltweiten Befragung Platz 1. Und immerhin liegt es 2018 mit Platz 12 auch noch 4 Plätze vor uns!

Kajaks – hier gibt es viel Wasser

Die Klimazonenvielfalt entsteht durch den Einfluss der beiden Ozeane, die sich so nahe kommen, da die Landmasse so schmal ist, Gebirgsketten die 4000 m hoch sind, ein zentrales Tal, das immerhin auch auf etwa 1500 m liegt, die Nähe zum Äquator, aktiven Vulkanen und und und…

Rotaugen-Laubfrosch

Klassischerweise macht man eine Rundreise mit einem Reiseveranstalter. Wir sind etwas selbstgestrickter unterwegs gewesen, da meine Cousine dort lebt und gemeinsam mit ihrem Mann ein Dschungel-Hotel betreibt. Sie war auch für unser Programm zuständig.

Mitnehmen verboten, aus Naturschutzgründen

Zusätzlich hatten wir am Anfang und am Ende ein paar Tage im Zentraltal in der Nähe der Hauptstadt San Jose. Den Rest der Reise haben wir auf der Halbinsel Osa (hier ein schöner Bericht aus der BRIGITTE) verbracht.

FeWo mit Pool

Perfekte Bilder von Stränden, Sonnenuntergängen und Wellen gibt es massenweise. Auch ich habe sie gemacht. Für hier habe ich eher die kleinen Momente ausgewählt.

Hibiskus

Es gibt sie hier, die Traumstrände: sandige Buchten, eingerahmt von dunkelbraunen Felsen mit einer Kulisse aus Palmen im Vordergrund und Regenwald im Hintergrund, die Brandung rollt sanft über den Strand, ab und an brechen sich glitzernd die Wellen und an den Felsen sprüht mit jeder Welle Gischt in die Höhe.

Traffic in San Jose

Extrem entspannend. Der Sand ist kaffeebraun. Der Kontrast zwischen dem türkisblauen Meer, dem satten Dunkelgrün des Regenwaldes und diesem warmen Braungrau des Sandes, wird mich als Farbkonzept wahrscheinlich noch eine Zeitlang beschäftigen….

Nebelwald

Die Haupteinnahmequelle des Tourismus sind aber nicht diese Strände, sondern die Angebotenen Aktivitäten im Regenwald. Der Süden besteht praktisch nur aus Regenwald. Es gibt einen der weltweit größten Nationalparks, den Corcovado-Park.

Makromotive sind überall

Hier geht es nicht um Beach-Life, sondern um geführte Öko-Touren. Überall werden Wanderungen in den Regenwald angeboten. Andere sanfte Möglichkeiten sind Reiten durch Flüsse zu Wasserfällen, incl. Baden im Fluß, Zipp-Lining durch die Baumkronen

Costa Ricas Hochlandlagen sind perfekt für den Kaffeeanbau

und natürlich auch Schnorcheln oder Tauchen im Bereich der Insel Cano, die auch ein Naturschutzgebiet ist und die Besuche dort sehr stark kontrolliert werden (Es dürfen pro Tag nur eine begrenzte Menge an Besuchern auf die Insel und auch nur für einen begrenzten Zeitraum).

Vor drei Jahren war ich alleine in Costa Rica. Mit der ganzen Familie, insgesamt waren wir 5, ist das nochmal etwas ganz anderes. Alles in allem ist es kein Traumurlaub aus einem Hochglanz-Prospekt gewesen. Es war eine Reise. Das bedeutet auch Verzicht: auf Komfort, auf Aircondition, auf überbordende Buffets. Dafür bekommt man Strapazen, Schweiß und erlebt Grenzen. 2 Stunden Boot fahren um neben Delfinen im offenen Meer zu schwimmen, ist kein Planschen – 2 Stunden durch den Dschungel laufen um ein Tapir zu entdecken, wie es sich mit seinem Jungen im Schlamm räkelt, ist kein Spaziergang – 2 Stunden durch eine zentralamerikanische Großstadt mit dem Auto zu fahren ist keine Spritztour (macht aber einen Riesenspaß!!!)

Das was verblasst sind die schmerzenden Knochen nach stundenlangen Wanderungen, die gefühlt 397 Mückenstiche, die völlig verzichtbaren Erfahrungen eines katastrophalen Langstreckenflug.

Es bleiben wunderbare Erinnerungen: die Wärme durch und durch, Regengüsse am Nachmittag, die letzten Sonnenstralen auf dem Strand, Bergspitzen, die aus den Wolken ragen, die Tarantel im nächtlichen Regenwald, die uns der Guide bei der Nachtwanderung gezeigt hat, die stillen, wie verzauberten Nebelwälder, naschende Kolibris, die Stimmen des nächtlichen Dschungels, die Riffe mit bunten Fischen…

Herzlichst, Kerstin

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Collage | Mixed Media | Pinsel und Farbe

mal PAUSE machen

von am 20/05/2018

Die Frühlings-Post ist zu Ende. Alle neun Werke sind bei mir angekommen und ich bedanke mich bei den kreativen Geistern der Gruppe 2! Ich werde mich in der nächsten Zeit mit den Drucken beschäftigen, aber im Moment haben sich ganz andere Projekte in den Vordergrund gedrängt. 

Eine Mixed-Media Collage: Aquarell-Hintergrund, Aquarell-Zeichnung, gestempelt, gelettert, geschnitten und geklebt  auf Aqarell-Papier, Träger ist eine grundierte Leinwandpappe mit Acrylfarbe gewischt.

Die Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

kein Stein bleibt auf dem anderen

vieles ist schon in die Wege geleitet

manches muss noch (dringend) erledigt werden

einiges konnte abgeschlossen werden

 

daher heißt es jetzt

vom bloggen

ein Motiv, das ganz zum aktuellen Tropen-Trend passt, Pink, Hellgrün, Gelb, Türkis. Monstera-Blätter, DIE Zimmerpflanze der 60ger Jahre, völlig aus der Mode gekommen und plötzlich wieder überall zu sehen. Braucht viel Platz aber dafür wenig Licht. Die Blätter sind grad überall zu sehen. Meins ist nicht echt 😉

Mein alter Schulatlas hat immer noch viel zu bieten, für Collagen und hier zum Hinterkleben.

Bier trinke ich eigentlich gar keins. Aber eine Schwäche für schöne Flaschen hat dieses hawaiianische Bier in meinen Besitz gebracht. Passend zum Vulkan im Nebel, der aus dem Urwald schaut. Also, Beine hochlegen und die Sonne genießen. Mein Badesee hat eröffnet, da wachsen zwar keine Palmen und in den Ästen hängen auch keine Faultiere, aber Chillen kann man dort ganz vorzüglich!

herzlichst, bis dann, bis demnächst,

Kerstin

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Ecoprint

Rost Print – Upcycling einer Legging

von am 13/05/2018

Nachdem ich India Flints Buch Eco Colour gelesen habe, bin ich mutig geworden, mal was auszuprobieren. India schreibt vom Lagern des vorbereiteten Stoff in Erde, Kompost, Waldboden. Ich habe eine Kiste genommen, sie mit Erde, viel Kaffeesatz und vor allem Walnußschalen gefüllt. Die Legging habe ich an manchen Stellen mit Schnüren umwickelt, wie in der Shibori Abbindetechnik und als erstes in Walnußsud für ein paar Stunden kalt eingelegt. Anschließend habe ich sie in die Kiste gebettet.

Direkt zum Stoff habe ich französische Backförmchen gelegt. Ich habe sie vor vielen Jahren mal in der Provence gekauft und nie zum Backen verwendet. Aber sie gefielen mir, weshalb ich sie aufgehoben habe. Jetzt kommen sie zum Einsatz. Ich habe sie mit Essigwasser eingesprüht und etwas an der Luft rosten lassen. Ich hoffe die Blechornamente ergeben Rostabdrucke auf dem Stoff. Ich habe sie in den Stoff eingewickelt und alles mit der Erde-Kaffee-Walsnuß-Mix umgeben und bedeckt.

Und dann kam der schwerste Teil: das Waaaaaaaarten.

Nach 4 Tagen und immer wieder feucht halten, habe ich es nicht mehr ausgehalten. India lässt die Bundles zwei Wochen irgendwo lagern. Das habe ich nicht geschafft.

Und tatsächlich haben die Blechförmchen sehr schöne Abdrucke, Ornamente und Linien hinterlassen. Der Rest ist eher blass geblieben, was aber einen guten Kontrast bzw Hintergrund ergibt.

An manchen Stellen kann man die Abbinde-Technik erkennen und

die schöne Stellen durch den direkten Kontakt mit den rostigen Förmchen.

auf der Leine, fast fertig

die Walnuß-Schalen haben ein schönes Graubraun gefärbt. Aus einer langweiligen und überflüssigen und daher nur einmal getragenen, weißen Legging wurde ein einzigartiges Teil. Ich liebe es! Und ich trage sie gerne zu meinem Lieblings-Jeans-Rock. Das kräftige Orange vom Rost harmoniert ganz prächtig mit Indigo!

Wie haltbar die Rostprins auf Stoff sind ist nicht ganz klar. Also der Rost selbst ist sehr haltbar, aber es kann mit der Zeit zu kleinen Löchern kommen, die er in das Gewebe frisst. Oxidation ist halt was aggressives. Aber kleine Löcher sind Gebrauchsspuren. Dazu gibt es eine ganz eigene Philosophie: Wabi-Sabi. Also wenn Löcher entstehen ist das kein Grund zur Sorge sondern nur ein Anlass, vielleicht ein wenig zu Sticken.

herzlichst, Kerstin

 

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