KeTreKo

{colours of my life}
Handgedruckt: Stempel | Post Kunst Werke | Upcycling

Möbel Upcycling mit handbedruckten Papieren

von am 18/06/2018

Die handbedruckten Papiere sind die bei der Frühlings Post 2018 entstandenen Walzendrucke. Hier mehr zu den Post Kunst Werken.

Nochmal ein großes DANKE an alle, die mir einen ihrer Walzendrucke geschickt haben, die ich jetzt benutzen darf! Ich finde, die Drucke sind sehr wertvolles Arbeitsmaterial. Dieses Projekt ist nun fertig und meine Frühlingspost-Mappe ist immer noch prall gefüllt. Wunderbar.

Ein wurmstichiges Nachtschränkchen aus Urgroßmutters Zeiten landete vor etwa 10 Jahren bei mir. Ich mag solche Kleinmöbel. Es findet sich immer ein Plätzchen für sie und sie bieten so zusätzlichen Stauraum. Außerdem lassen sie sich auf einfache Weise auch ausgefallen gestalten. Damit können sie zu Eyecatcher werden.

Die Menge an “sanfter Morgentau”, die mir von der Frühlingspost geblieben ist, hat mich auf die Idee gebracht, das Nachtschränkchen damit zu streichen und einzelne Flächen mit den Walzendruck-Papieren von der Frühlingspost zu beziehen.

Das erste Makeover war die Zuckergussversion für meine damals kleine Tochter. Sie liebte Rosa und Prinzessin Lillifee. Ein paar Kindermöbel, alte und neuere, bekamen einen Anstrich in Maigrün und Rosa. Kindermöbel haben eine relativ kurze Nutzungsdauer. Irgendwann ging dann Rosa gar nicht mehr. Die nostalgischen Kindermöbel habe ich aufgehoben: Das Nachtschränkchen, einen Kindertisch und eine dazu gehörende Truhenbank. Die letzten beiden sind noch im Dornröschen-Schlaf (ehrlich gesagt verfluche ich heute die grüne Farbe…. sie muss halt wieder runter und Lack entfernen ist einfach sch…viel Arbeit).

 

Auch hier musste als erstes der Lacke runter. Zumindest weitgehend.

Ich habe mit dem Heißluftfön vorgearbeitet und dann mit der Schleifmaschine alles geglättet. Manchmal lässt sich alter Lack so vollständig ablösen, ohne viel Mühe. Aber hier war es nicht so.

Da die Flächen ohnehin wieder gestrichen werden sollten, habe ich mir nicht viel Arbeit gemacht. Auch auf Vorstreichfarbe habe ich verzichtet. Die Farbe deckt sehr gut und zwei Schichten haben ausgereicht.

und ruckzuck ist ein völlig anderer Stil entstanden

VERARBEITUNGSTIPPS

Ich habe schon einmal ein Möbelstück mit Tapete bezogen. Die Flächen waren mit Vorstreichfarbe behandelt und ich dachte, diese sei durchlässig genug. Ich habe nur wenig mit einem Schleifklotz angeschliffen. Die Tapete hat dann aber nicht gut gehalten und ich musste großflächig nacharbeiten.

Also: Zum Beziehen oder Tapezieren von Holzmöbeln müssen die Flächen offenporig sein, damit der Kleister/Kleber gut binden kann! gut Anschleifen ist notwendig. Wenn zusätzlich Lackiert werden soll, würde ich nur die Stellen lackieren, die tatsächlich zu sehen sind.

Ich mische bei den kleinen Flächen gerne Papierleim mit dem Kleister. Bei den kleinen Flächen gibt es viele Kanten und Ecken, die einer höheren Belastung ausgesetzt sind, als eine große Fläche, wie eine Schranktür. Das Mischverhälnis ist in diesem Fall 1/4 Leim und 3/4 Kleister gewesen. Die Kanten und Ecken haben so einen wirklich guten Halt bekommen.

Die einzelnen Papierstücke habe ich etwas kleiner zugeschnitten, damit sie die Fläche gestalten und es nicht zu Problemen an den Kanten kommt. Die Möglichkeit, die Papiere etwas größer zu schneiden und nach dem Trocknen die Kanten mit Schleifpapier zu “brechen”, halte ich für die schlechtere Variante. Ich denke, das Papier muss von der Kante weg, damit sicherer ist, dass es sich nicht an manchen Stellen wieder ablöst.

Auf größeren Flächen ist es einfacher, den Kleister auf die Fläche, bei kleinen auf das Papier zu streichen.

Wenn verschiedene Papierqualitäten gemeinsam verarbeitet werden, muss bedacht werden, das unterschiedliche Qualitäten, sich in feuchtem Zustand auch unterschiedlich verhalten. Manche rollen sich stark, manche saugen stark, manche “wachsen”. Man muss also bei jedem neuen Papier aufmerksam sein und mit allem rechnen.

Je nach Beschaffenheit der Flächen (Farbe und Bezugspapier) sollten nachbehandelt werden um alles etwas zu versiegeln. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Wachs und Lack in unterschiedlichen Produkten. Was man lieber mag ist Geschmackssache. am besten probiert man an Flächen die nicht gut zu sehen sind aus und lässt alles gut trocknen. Ich habe Möbelwachs verwendet. Damit ist alles schön matt geblieben. Das Auftragen und nach ein paar Stunden vorsichtig Abreiben macht nochmal zusätzlich Arbeit.

Vielleicht haben Andere, andere Erfahrungen gemacht,

vielleicht helfen meine Tipps. Schreibt es in die Kommentare, es würde mich interessieren.

 

Neben der arbeitstechnischen Seite gibt es ja zum Glück auch noch die gestalterische!

Die Auswahl der Papiere war sehr schwierig. Das größte Problem war, dass ich etwas voreilig, bevor mir die Idee mit dem Nachtschränkchen kam, das alte MOPPE Schubladenteil vom Schweden beklebt hatte. Durch die ausgeschnittenen Papier-Stücke für die Schubladen, hat fast kein Bogen mehr in das Mittelteil der Türe gepasst. Dadurch war dann die Auswahl  eben eingeschränkt. Ich bin mit der Mischung, so wie sie jetzt ist, sehr zufrieden!

Das MOPPE-Teil war auch noch aus der Rosa-Zeit und stand in meinem Arbeitszimmer wie ein Fremdkörper auf dem Regal. Ich brauche die vielen kleinen Schubladen, um Ordnung in meinem Arbeits-Material zu haben. Jetzt sind die Dinge darin nicht nur praktisch sondern auch noch schön untergebracht!

Die Stehsammler, auch vom Schweden, habe ich schon ganz am Anfang der Frühlingspost gestrichen. Ich hatte kleine Mengen von Farben gekauft, die ähnlich waren, bevor ich mich entschlossen habe die Originalfarbe zu besorgen. Ich wollte die Farben ausprobieren, wie sie sich verarbeiten lassen, bevor ich mich mit der Wandfarbe aufs Papier traute.

Die Mischung der Stehsammler in diesen ähnlichen, gedeckten Blau-Grün Tönen finde ich sehr schön. Und die Papiere passen natürlich alle erstklassig dazu. (Die nostalgischen Etiketten-Halter waren schon vorher drauf und wegen der Löcher habe ich sie wieder angebracht.)

Ich will die Rückseiten der Stehsammler auch noch mit den Papieren gestalten. So, das die Regale mit meinen Arbeitsmaterialien am Ende ein einheitliches optisches Thema haben. Da ich in den nächsten Monaten mit Renovieren beschäftigt bin, wird der Rest Farbe mit Sicherheit auch noch weiter dazu beitragen, dieses Thema zu gestalten. Und Blau-Grün ist doch eine gute Wahl für einen Arbeitsraum, oder?

Ich hebe jeden Schnipsel der Papiere auf. Für Collagen kann das kleinste Fitzelchen noch ein Plätzchen bekommen. Und manche der Bögen finde ich großartig als Bezugspapier für Alben oder Mappen. Un dann sind ja auch noch die Umschläge, auf denen auch wunderbare Drucke sind…

Die Papiere stammen aus der Druckwerkstatt von

Nachtschränkchen: Andie, Andrea, Maren

MOPPE: Andie, Andrea, Beatrix,Ulla, Elke und Ulrike

noch nicht verarbeitete Papiere habe ich von: Saskia, Iris, und mein eigenes

 

 

 

 

 

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Handgedruckt: Stempel | Post Kunst Werke

Frühlingspost 2018 – war so schön!!!

von am 10/06/2018

Ich war froh, das der letzte Umschlag mit Frühlings-Post, noch vor meiner Reise im Briefkasten lag. Dennoch konnte ich mich dann nicht mehr per Blog-Post oder Instagram nochmal bei Euch allen bedanken. Eine Nachbarin war ganz neugierig: “Da kam wieder so ein Umschlag… passte gar nicht gut in den Briefkasten…” wartwartwart… Ich hab ja nix zu verbergen, also hab ich ihr erzählt, um was es geht. “Und was bekommen Sie dann dafür?” “Na Post” “Aber viel Arbeit ist das schon, oder” “ja” “Die Zeit muss man ja auch haben” “ja, oder sie sich nehmen” sie lächelt und ich merke, das sie mich für bekloppt hält, ich seufze innerlich und verabschiede mich…

Zum Glück gibt´s ja Euch, und ihr versteht, warum ich mitmache!

Ich habe eine freie Wand als Pinnwand verwendet, die sich im Laufe der Wochen gefüllt hat

Danke also an alle der Gruppe 2, Saskia, Iris, Ulla, Elke, Ulrike, Beatrix, Andie, Maren und Andrea, für eure wunderbaren Walzendrucke. Eine Großartige Sammlung ist entstanden. Alleine die Umschläge waren schon immer ein Fest (ohne die Umschläge wäre die Sache der Nachbarin auch gar nicht aufgefallen, hehe). Vielen Dank für die ganzen Zugaben: Karten, Hefte, Aufkleber, Gefaltetes, die Zusatzbögen und die Briefe.

Es war klasse, per Instagram auch zu sehen, was in den anderen Gruppen passiert. So viele Inspirationen! Eigentlich wollte ich mich bei Allen per Instagram bedanken. Habe ich nicht durchgehalten… Hat einfach die Zeit gefehlt. Aber sie heben mir alle riesige Freude bereitet!

Danke auch nochmal an Michaela und Tabea für Eure Idee, Eure Energie, Eure Kontinuität!

Gestern habe ich begonnen noch ein paar Kleinmöbel aus Holz mit dem sanften Morgentau zu streichen: Holzstehsammler und eine alte MOPPE-Schubladenbox vom Schweden. Da hatte ich spontan die Idee, Die Walzendrucke als Bezugspapiere für die Fronten zu nehmen. Ich habe auch noch ein altes Nachtschränkchen, so eins von der Uroma. Ein Bezugspuzzle mit einigen Papieren könnt ich mir auch gut vorstellen… Und ich habe noch viiiiel “sanfter Morgentau” Farbe übrig.

im Post KunstWerke Blog zeigt Tabea, wie sie Ordner-Rücken mit den Drucken beklebt hat.

Bis zur Weiterverarbeitung habe ich alles in eine schöne Mappe gesteckt, damit den Papieren nichts passiert.

“Kein Stein bleibt auf dem anderen” habe ich in meinem letzten Post geschrieben.

Tatsächlich steht uns ein Umzug bevor, in den nächsten Monaten. Vielleicht kommt der Rest Farbe tatsächlich an eine Wand. Als Akzent, Mal sehen. Und ich freu mich schon auf die Sommerpost. Ich werde trotz allem Kisten packen, Dinge ausmisten und Gewühle in Bau-Schutt die Zeit dazu finden!

herzlichst, Kerstin

 

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Fotografie | Wanderlust

12tel Blick – und ein Bericht von meiner Costa Rica Reise

von am 04/06/2018

Etwas verspätet kommt heute mein 12tel blick für den Mai. Alles ist sommerlich Grün geworden in den letzten 4 Wochen! Verlinkt bei Verfuchstundzugenäht.

Am 30.5. war ich noch weit, weit weg: rund 10.000 km in Zentralamerika, in Costa Rica. Das ist bereits meine zweite Reise dorthin gewesen, aber die erste mit Familie. Costa Rica ist ein kleines Land, das zwei Küsten an den großen Weltmeeren besitzt.

Helleconie

Obwohl es so klein ist, führt es manche Sensations-Listen an: Es gilt als das Land mit den meisten Arten, den meisten Klimazonen (es sollen 14 sein, ich wusste nicht mal, dass es so viele gibt) und das Land mit den glücklichsten Menschen! 2009 und 2012 erreichte es in einer weltweiten Befragung Platz 1. Und immerhin liegt es 2018 mit Platz 12 auch noch 4 Plätze vor uns!

Kajaks – hier gibt es viel Wasser

Die Klimazonenvielfalt entsteht durch den Einfluss der beiden Ozeane, die sich so nahe kommen, da die Landmasse so schmal ist, Gebirgsketten die 4000 m hoch sind, ein zentrales Tal, das immerhin auch auf etwa 1500 m liegt, die Nähe zum Äquator, aktiven Vulkanen und und und…

Rotaugen-Laubfrosch

Klassischerweise macht man eine Rundreise mit einem Reiseveranstalter. Wir sind etwas selbstgestrickter unterwegs gewesen, da meine Cousine dort lebt und gemeinsam mit ihrem Mann ein Dschungel-Hotel betreibt. Sie war auch für unser Programm zuständig.

Mitnehmen verboten, aus Naturschutzgründen

Zusätzlich hatten wir am Anfang und am Ende ein paar Tage im Zentraltal in der Nähe der Hauptstadt San Jose. Den Rest der Reise haben wir auf der Halbinsel Osa (hier ein schöner Bericht aus der BRIGITTE) verbracht.

FeWo mit Pool

Perfekte Bilder von Stränden, Sonnenuntergängen und Wellen gibt es massenweise. Auch ich habe sie gemacht. Für hier habe ich eher die kleinen Momente ausgewählt.

Hibiskus

Es gibt sie hier, die Traumstrände: sandige Buchten, eingerahmt von dunkelbraunen Felsen mit einer Kulisse aus Palmen im Vordergrund und Regenwald im Hintergrund, die Brandung rollt sanft über den Strand, ab und an brechen sich glitzernd die Wellen und an den Felsen sprüht mit jeder Welle Gischt in die Höhe.

Traffic in San Jose

Extrem entspannend. Der Sand ist kaffeebraun. Der Kontrast zwischen dem türkisblauen Meer, dem satten Dunkelgrün des Regenwaldes und diesem warmen Braungrau des Sandes, wird mich als Farbkonzept wahrscheinlich noch eine Zeitlang beschäftigen….

Nebelwald

Die Haupteinnahmequelle des Tourismus sind aber nicht diese Strände, sondern die Angebotenen Aktivitäten im Regenwald. Der Süden besteht praktisch nur aus Regenwald. Es gibt einen der weltweit größten Nationalparks, den Corcovado-Park.

Makromotive sind überall

Hier geht es nicht um Beach-Life, sondern um geführte Öko-Touren. Überall werden Wanderungen in den Regenwald angeboten. Andere sanfte Möglichkeiten sind Reiten durch Flüsse zu Wasserfällen, incl. Baden im Fluß, Zipp-Lining durch die Baumkronen

Costa Ricas Hochlandlagen sind perfekt für den Kaffeeanbau

und natürlich auch Schnorcheln oder Tauchen im Bereich der Insel Cano, die auch ein Naturschutzgebiet ist und die Besuche dort sehr stark kontrolliert werden (Es dürfen pro Tag nur eine begrenzte Menge an Besuchern auf die Insel und auch nur für einen begrenzten Zeitraum).

Vor drei Jahren war ich alleine in Costa Rica. Mit der ganzen Familie, insgesamt waren wir 5, ist das nochmal etwas ganz anderes. Alles in allem ist es kein Traumurlaub aus einem Hochglanz-Prospekt gewesen. Es war eine Reise. Das bedeutet auch Verzicht: auf Komfort, auf Aircondition, auf überbordende Buffets. Dafür bekommt man Strapazen, Schweiß und erlebt Grenzen. 2 Stunden Boot fahren um neben Delfinen im offenen Meer zu schwimmen, ist kein Planschen – 2 Stunden durch den Dschungel laufen um ein Tapir zu entdecken, wie es sich mit seinem Jungen im Schlamm räkelt, ist kein Spaziergang – 2 Stunden durch eine zentralamerikanische Großstadt mit dem Auto zu fahren ist keine Spritztour (macht aber einen Riesenspaß!!!)

Das was verblasst sind die schmerzenden Knochen nach stundenlangen Wanderungen, die gefühlt 397 Mückenstiche, die völlig verzichtbaren Erfahrungen eines katastrophalen Langstreckenflug.

Es bleiben wunderbare Erinnerungen: die Wärme durch und durch, Regengüsse am Nachmittag, die letzten Sonnenstralen auf dem Strand, Bergspitzen, die aus den Wolken ragen, die Tarantel im nächtlichen Regenwald, die uns der Guide bei der Nachtwanderung gezeigt hat, die stillen, wie verzauberten Nebelwälder, naschende Kolibris, die Stimmen des nächtlichen Dschungels, die Riffe mit bunten Fischen…

Herzlichst, Kerstin

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Collage | Mixed Media | Pinsel und Farbe

mal PAUSE machen

von am 20/05/2018

Die Frühlings-Post ist zu Ende. Alle neun Werke sind bei mir angekommen und ich bedanke mich bei den kreativen Geistern der Gruppe 2! Ich werde mich in der nächsten Zeit mit den Drucken beschäftigen, aber im Moment haben sich ganz andere Projekte in den Vordergrund gedrängt. 

Eine Mixed-Media Collage: Aquarell-Hintergrund, Aquarell-Zeichnung, gestempelt, gelettert, geschnitten und geklebt  auf Aqarell-Papier, Träger ist eine grundierte Leinwandpappe mit Acrylfarbe gewischt.

Die Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

kein Stein bleibt auf dem anderen

vieles ist schon in die Wege geleitet

manches muss noch (dringend) erledigt werden

einiges konnte abgeschlossen werden

 

daher heißt es jetzt

vom bloggen

ein Motiv, das ganz zum aktuellen Tropen-Trend passt, Pink, Hellgrün, Gelb, Türkis. Monstera-Blätter, DIE Zimmerpflanze der 60ger Jahre, völlig aus der Mode gekommen und plötzlich wieder überall zu sehen. Braucht viel Platz aber dafür wenig Licht. Die Blätter sind grad überall zu sehen. Meins ist nicht echt 😉

Mein alter Schulatlas hat immer noch viel zu bieten, für Collagen und hier zum Hinterkleben.

Bier trinke ich eigentlich gar keins. Aber eine Schwäche für schöne Flaschen hat dieses hawaiianische Bier in meinen Besitz gebracht. Passend zum Vulkan im Nebel, der aus dem Urwald schaut. Also, Beine hochlegen und die Sonne genießen. Mein Badesee hat eröffnet, da wachsen zwar keine Palmen und in den Ästen hängen auch keine Faultiere, aber Chillen kann man dort ganz vorzüglich!

herzlichst, bis dann, bis demnächst,

Kerstin

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Ecoprint

Rost Print – Upcycling einer Legging

von am 13/05/2018

Nachdem ich India Flints Buch Eco Colour gelesen habe, bin ich mutig geworden, mal was auszuprobieren. India schreibt vom Lagern des vorbereiteten Stoff in Erde, Kompost, Waldboden. Ich habe eine Kiste genommen, sie mit Erde, viel Kaffeesatz und vor allem Walnußschalen gefüllt. Die Legging habe ich an manchen Stellen mit Schnüren umwickelt, wie in der Shibori Abbindetechnik und als erstes in Walnußsud für ein paar Stunden kalt eingelegt. Anschließend habe ich sie in die Kiste gebettet.

Direkt zum Stoff habe ich französische Backförmchen gelegt. Ich habe sie vor vielen Jahren mal in der Provence gekauft und nie zum Backen verwendet. Aber sie gefielen mir, weshalb ich sie aufgehoben habe. Jetzt kommen sie zum Einsatz. Ich habe sie mit Essigwasser eingesprüht und etwas an der Luft rosten lassen. Ich hoffe die Blechornamente ergeben Rostabdrucke auf dem Stoff. Ich habe sie in den Stoff eingewickelt und alles mit der Erde-Kaffee-Walsnuß-Mix umgeben und bedeckt.

Und dann kam der schwerste Teil: das Waaaaaaaarten.

Nach 4 Tagen und immer wieder feucht halten, habe ich es nicht mehr ausgehalten. India lässt die Bundles zwei Wochen irgendwo lagern. Das habe ich nicht geschafft.

Und tatsächlich haben die Blechförmchen sehr schöne Abdrucke, Ornamente und Linien hinterlassen. Der Rest ist eher blass geblieben, was aber einen guten Kontrast bzw Hintergrund ergibt.

An manchen Stellen kann man die Abbinde-Technik erkennen und

die schöne Stellen durch den direkten Kontakt mit den rostigen Förmchen.

auf der Leine, fast fertig

die Walnuß-Schalen haben ein schönes Graubraun gefärbt. Aus einer langweiligen und überflüssigen und daher nur einmal getragenen, weißen Legging wurde ein einzigartiges Teil. Ich liebe es! Und ich trage sie gerne zu meinem Lieblings-Jeans-Rock. Das kräftige Orange vom Rost harmoniert ganz prächtig mit Indigo!

Wie haltbar die Rostprins auf Stoff sind ist nicht ganz klar. Also der Rost selbst ist sehr haltbar, aber es kann mit der Zeit zu kleinen Löchern kommen, die er in das Gewebe frisst. Oxidation ist halt was aggressives. Aber kleine Löcher sind Gebrauchsspuren. Dazu gibt es eine ganz eigene Philosophie: Wabi-Sabi. Also wenn Löcher entstehen ist das kein Grund zur Sorge sondern nur ein Anlass, vielleicht ein wenig zu Sticken.

herzlichst, Kerstin

 

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Ecoprint

India Flint´s EcoPrint

von am 11/05/2018

Nur so aus dem Augenwinkel habe ich Ecoprint das erste Mal wahrgenommen. Das ist schon dreivier Jahre her. Ein Artikel in einer Ausgabe der Happinez beschäftigte sich mit der australischen Textilkünstlerin India Flint (heißt die echt so???). Wenig Geschriebenes und die Bilder waren ganz und gar wunderbar. Stoffe im Gegenlicht, mit zart und konturiert abgebildeten Blättern. So richtig verstanden, um was es da geht, habe ich damals nicht. Als Textilbesessene haben mich natürlich nicht nur die Fotos begeistert. Ich begann im Internet zu suchen und wurde erstaunlicherweise nicht wirklich fündig. Bei manchen Themen überschwappt es einen regelrecht, aber hier blieb alles eher rar. Das machte es für mich um so interessanter!

Um was geht es dabei? Was soll das? Wie funktioniert es? Was ist möglich und wo sind die Grenzen? Welches Material wird gebraucht? Die Idee lag eine Weile auf Eis.

Eucalyptus auf feinem Wollgewebe

Ich fand bei YouTube einiges, aber fast ausschließlich aus den USA. Tutorials von suuuuuperbegeisterten Amerikanerinnen die immer wieder betonen, wie unglaublich und schön und bewundernswert und einzigartig diese Technik und noch viel mehr IHRE eigenen Werkstücke sind und man unbedingt ihren Blog aber noch viel besser gleich ihre Workshops besuchen soll. Also viel Eigenlob und Eigenwerbung, aber wenig Anleitung. Auch habe ich habe ein paar wirklich schöne deutsche Blogs gefunden, die sich mit Naturfarben und Textilien beschäftigen und zum Thema Eco Print etwas mitzuteilen haben: Machwerke, AugentrostBrunhilde Scheidmeir und Textile Ideen

Absolut wunderschön ist India Flints ruhiger, fast melancholischer Take, aus Nordengland. Auch hier keine Anleitung, aber Anregung: Sehr inspirierend. Der Link führt auf ihre Homepage, dieser zum Film.

verschiedene Blüten auf gebeizter Baumwolle

Langsam verstand ich den Grund für die spärliche Anleitung. Die Technik an sich ist supereinfach: Stoff, Blätter, Wasser-Dampf. Aber je geringer die Materialien und Werkzeuge sind, desto mehr liegt das Können in Erfahrung und somit im Zeitaufwand. Es ist unmöglich ein Ergebnis zu zeigen, eine Schal oder ein Shirt und dann zu sagen, “Step 1, 2, 3…. und dann hast du genau das, was ich dir hier gezeigt habe”. Es ist ein künstlerisches Verfahren und warum sollte ein Künstler alles verraten, was er weiß und kann. selbstbewusst kann er sagen, “lerne Kunst, dann suche Deinen eigenen Weg, das ist meiner!”. Das sollte man respektieren.

Im letzten Sommer habe ich mich dann endlich rangetraut. Als Ergotherapeutin weiß ich nur zu gut, wie sehr innerhalb der Handlungsplanung der Teufel im Detail steckt und Dinge, die allzu einfach wirken, durchaus anspruchsvolle Projekte sein können. Nichts geht über Fehler machen, Erfahrungen sammeln, Beschaffenheit erkunden, andere Wege erproben. Also Anpacken! Anders funktioniert es nicht.

Inzwischen verfüge ich über einiges an Erfahrung, habe mit Sud und Beize experimentiert, zusätzliche Naturfarben verwendet und einige schöne Ergebnisse erhalten. Auch habe ich ein wenig eine Vorliebe entwickelt: Rose und Eiche. Eine wilde Mischung davon ist auf den Fotos hier zu sehen.

Eucalyptus, andere Blätter und Beeren auf Wolle

Die Möglichkeiten der Kontrolle, was am sich Ende auf dem Stoff (oder dem Papier) zeigt, ist eher gering. Die Variablen sind enorm:

  • Die Qualität der Blätter, die Beschaffenheit des bedruckten Materials
  • Die Mehrfachabdrucke, die durch das Aufrollen und Durchschlagen der Farben auf die drunter liegenden Schichten entstehen (die übrigens in vielen der Tutorials auf You Tube, mit Plastikfolie verhindert werden, um “saubere” Drucke zu erhalten, was mit der ökologischen Grundidee von India Flint überhaupt nichts mehr zu tun hat! Man sollte auf das Zwischenlegen von Papieren oder eines zweiten Stoffes zurückgreifen, wenn man diesen Effekt verringern möchte.)
  • Das Entstehen von Flecken. Manchmal geraten die Abdrucke nur schemenhaft oder schattiert, ohne kontrastreiche Ränder oder die Stiele bluten aus. Das ist Teil dieses Verfahrens und nicht zu verhindern, es gehört dazu. Auch dabei handelt es sich um Farben, die von den Blättern an den Stoff oder das Papier abgegeben werden. Rein vom gestalterischen Standpunkt aus, trifft das nicht jeden Geschmack. Manche finden, die Stoffe sehen einfach dreckig aus.
  • Dazu kommt die begrenzte und nur gering zu beeinflussende Farbpalette. Allerdings können klassische Naturfarben, die direkt, vorher oder nachher mitverwendet werden, wunderbare Ergebnisse erzielen. Ich kann nicht sagen “Dieses Blatt will ich in dieser Farbe haben”. Mit etwas Erfahrung weiß ich, das dieses Blatt, mit einer bestimmten Beize auf einem bestimmten Untergrund, z.B. eher Grüntöne entwickelt.
  • Die Weiterverarbeitung ist für viele ein wichtiger Punkt. Was mache ich mit Papieren oder Stoffstücken. Ein Interesse am Nähen und der Papierverarbeitung kann von Vorteil sein. Aber ohne ein Interesse in diesen Bereichen kommt man vielleicht auch gar nicht zum Eco-Print

Die Freude am Experimentieren steht also im Vordergrund. Man muss die Kontrolle verlieren können und sich auf den Prozess einlassen, ohne das Ergebnis schon vorher festlegen zu wollen. Es gibt keine Pannen, kein “Oh Gott, so wollte ich das ja gar nicht haben, das Bild auf Pinterest war doch so und so, was habe ich denn nur falsch gemacht?!”.

verschiedene Blätter, Cochenille und Blauholz auf veganem Leder

Denn es gibt keine Fehler in der Natur, es gibt Ereignisse und EcoPrint ist als absolut natürlicher Prozess und Abbildung solcher Ereignisse zu sehen: Blätter geben durch Wärme, Zeit, Feuchtigkeit und evtl. unter dem Einsatz von beizenden Substanzen, Farbstoffe an Fasern ab, die sich dort dauerhaft verankern.

In Mannheim, also quasi bei mir um die Ecke, gibt es einen Laden, der nicht nur die nötigen Materialien verkauft, sondern sozusagen DIE deutschsprachige Adresse zum Ecoprint ist. Es gibt ein deutschsprachiges Buch, das der Ladeninhaber Fritz Jeromin mit der in Speyer ansässigen Textilkünstlerin Brunhilde Scheidmeier verfasst hat und im Eigenverlag vertreibt, es gibt weiße Stoffe in unterschiedlichen Qualitäten und alles zum Thema Textilveredlung. Hier ist die Webseite. Das schönste aber sind die Workshops, die ganzjährig angeboten werden. Noch schöner ist der Erfahrungsschatz der Inhaber, den sie gerne teilen und die Vielzahl an Referenten, die sie für die Workshops einladen.

Neben einigen internationalen Textilkünstlerinnen geben übrigens auch Michaela Müller und Kristina Schaper Workshops bei Jeromin.

Ich geh jetzt mal Blätter pflücken,

herzlichst, Kerstin

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Collage | Handgedruckt: Stempel | Mixed Media | Muster

Muster-Mittwoch Mai – Frühlings-Bäume Nr.1

von am 02/05/2018

Mit vorhandenen Blätter-Stempeln entstand nach einigem Üben, ein regelmäßiges Frühlings-Blatt-Muster. Etwas schwierig, die bBätter exakt zu Platzieren. Eigentlich sind sie Teile für eine Natur-Landschaft, an der ich arbeite.

Ein Bezugs- oder Collagepapier

Gleich verwertet, für zwei Geburtstags-Karten, maskulin.

Mit Seiden- und Transparentpapier habe ich noch ein Blatt gestaltet. Sieht eher wie ein Baum aus, oder ein Hybrid. Jeder sieht, was er/sie möchte.

Die Karten sind schon ausgeliefert. Jetzt verlinke ich meine Frühlings-Baum-Blätter noch bei Michaela Müllers Muster-Mittwoch.

Herzlichst Kerstin

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Fotografie

Zwölftel Blick im April 2018

von am 30/04/2018

Der Waidsee im April bei 20°C

Alles ist grün geworden! Nach dem seeehr langen Kälteeinbruch Ende Februar und noch lange in den März hinein, war alles, wortwörtlich, “auf Eis” gelegt. Als es dann Anfang April plötzlich warm und sonnig wurde, sind die Bäume förmlich explodiert. Innerhalb von drei Wochen wurde das zuvor grau-schwarze Landschaftsbild, Tag für Tag grüner. Unmengen von Pollen müssen seit dem durch die Luft fliegen. Nicht das mich das plagen würde, aber auf der Oberfläche des Sees haben sich riesige Schlieren gebildet und erst auf den Autos… aber das nervt eher die Männer.

Eigentlich wollte ich in den letzten 4 Wochen mal nachfragen, wie diese exakten Bildausschnitte und Perspektiven in den anderen Fotos gelingen. Selbst wenn ich es schaffe, immer an genau der selben Stelle zu stehen, gelingt es mir nicht. Ich habe mir ein paar Marker gesetzt, aber heute war wieder alles anders, weil das Gegenlicht so heftig war, dass ich den Felsen rechts im Bild gar nicht erkennen konnte. Der Unterschied zur Perspektive im März ist enorm. Das kratzt an meinem Perfektionismus… Auch das Tool, in das jedes Bild in den anderen Blogs eingestellt wird und das monatlich ergänzt wird, habe ich noch nicht gefunden/kapiert. Bis Ende des Jahres werde ich es hin bekommen. Jetzt mach ich einfach mal weiter. Bin ja das erste Mal dabei, da darf man auch Fehler machen.

Die inzwischen grünen Bäume kann man abends so auch nicht erkennen. Ich muss mal morgens ein Foto machen, da habe ich die Sonne im Rücken.

Mein nächstes Bild wird 5 Tage später kommen. Bis dann,

herzlichst, Kerstin

 

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Collage | Handgedruckt: Stempel | Mixed Media

zarte Blüten…

von am 25/04/2018

…in Kirschbäumen verwandeln die Bergstraße Mitte April in eine traumhafte Szene.

Für meine Frühlingspost-Walzendrucke habe ich dieses Landschafts-Bild schon verwendet.

Beim Werkeln und Entwerfen meiner Walzen, entstanden Stempel: Äste, Blütenblätter und Blütenmitten. So eine kleine Blüte mit einzelnen Blütenblättern zu stempeln ist eher mühsam. Aber das Ergebnis ist einfach schön, da man die Stempel mit mehrmaligem Abdrucken farblich abstufen kann. Manche Blätter haben nur noch einen Hauch Farbe. Dieser Effekt gefällt mir sehr gut, da nehme ich die Mühe auf mich.

Als die Verlosungs-Aktion “Frühlingsboten” vom Haupt-Verlag bekannt wurde, habe ich erst mal viele Ideen gehabt und einige Collagen angefertigt. die hatten aber alle irgendwie so gar nix mit Frühling zu tun. Am Ende landete ich bei meinem Kirschblüten-Thema und meinen Entwurfs-Stempeln.

Damit habe ich die Karte gestaltet. Im Hintergrund mein Walzen-Druck. Ähnlichkeiten beabsichtigt.

gestempelt

collagiert

coloriert

und gelettert

Die Stempel bilden den Hintergrund. Die Bienen habe ich mit dem Laserdrucker auf chinesischem Wenzou-Papier gedruckt. Das habe ich bei einem Workshop von Sabine Jeromin-Gerds kennen und lieben gelernt. Die einzelne Blüte ist aus handbedruckten Papieren zusammengestellt. Ich mache, wenn noch Farbe übrig ist auf der Druckplatte, immer nochmal einen Abdruck. Dabei ist immer auch Wenzou Papier oder gerne auch auf irgendeinem anderen Papier, was grad rumliegt. Diese Resteverwertungs-Papiere sind hervorragend Für Collagen. Das Pinke ist ein Verpackungspapier, das ich mit einem Holzmaserungs-Stempel bedruckt habe.

Das Lettern ist nicht so ganz meins. Ich tu mich da etwas schwer. Vielleicht mit etwas mehr Übung? Brush-Pens liegen mit gar nicht. Ich bekomme keine dünnen Linien hin. Ich habe mich entschieden die Konturen und Linien vorzuzeichnen und dann die breiten Striche auszugemalen. Mit einem Tusche-Stift mit feiner Spitze.

Tja und das Thema: Die Bienen. Ich habe vor vielen Jahren das Buch “Der stumme Frühling” von Rachel Carson, aus dem Jahr 1962 gelesen. Das Thema ist Artensterben durch Umweltgifte. Da ging es zwar um Vögel, aber mit Bienen ist es das Gleiche. Ich lass für die Bienen und alle anderen “Viecher” den Rasen zu einer Wiese wachsen und die Zaunrübe darf auch dieses Jahr wieder die Hecke überwuchern. Wenn jemand fragt, ob wir die Gartenpflege vergessen, dann vertrete ich den Zustand als zeitgemäße, naturnahe Gartengestaltung. Basta! Und ein wilder Garten muss auch gepflegt werden, aber eben anders!

Eigentlich wollte ich eine kleine Karten-Serie herstellen. Aber die Details waren doch sehr aufwändig. Daher bleibt es ein Unikat. Ich werde die Karte scannen und ausdrucken um sie zu vervielfältigen. Diese Eine bekommt eine Freundin Anfang Mai zum Geburtstag, selbstverständlich per Post!

Und jetzt: Daumen drücken für die Verlosung.

herzlichst, Kerstin

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Muster | Upcycling

Muster-Mittwoch April – Mandala Nr. 4 – Bauklötze, upcycling

von am

aus den frühen 70gern. das Must-Have im Kinderzimmer. Buchenholz. unbunt. mathematisch: die Längen und Höhen der verschiedenen Bauklötze verdoppeln sich, alles passt zusammen. wenn man an was Gebautes drangestoßen ist, ist alles umgefallen… frustrierend. Aber so sollte das sein, galt als pädagogisch wertvoll. alles im Fluss oder Frustrationstoleranz entwickeln. manchmal einfach nur das Interesse verlieren. mein Opa hat ein paar Steine mit mir angemalt. was ein großer Frevel war. noch dazu mit völlig ungeeigneten Filzstiften. so ist auch dieser Osterhasen-Stein entstanden, den ich beim Sichten der Bauklötze gefunden habe und auf Instagram gepostet hatte.

Meine Kinder hatten nicht wirklich Interesse an den Steinen. Aber weggeben konnte ich sie auch irgendwie nicht.

Eigentlich habe ich Griffe für Stempel gesucht. Dafür verwende ich schon seit einiger Zeit die kleinen Klötze. Ich mag dieses ständige Ummontieren auf Acrylblöcken nicht. Wenn ich Stempel entwerfe, passe ich sie oft schon einem Bauklotz an. Das geht prima, wenn das Motiv nicht zu groß ist.

Als ich beim Sortieren war, begann ich ein Mandala zu legen. Nach dem LEGO Mandala von letzter Woche quasi eine Mustervariation in uni. Denn Mandalas sind immer noch die Muster-Mittwoch Inspiration im April bei Müllerin Art.

Zwischen den pädagogischen Hochkarätern fanden sich auch ein paar Bauklötze mit Hochglanzlackierung. Eine Hausfront konnte damit gebaut werden. Die habe ich geliebt!

Dann kam mir eine Idee: Mit den beiden großen Platten von den farblosen und einem langen Teil, das halbiert der Länge der Platten entspricht, also entzwei gesägt werden musste, hab ich mir ein kleines Regal gebaut. Einfach mit Bastelkleber alles zusammengeklebt. So bringe ich etwas Ordnung auf dem Bord über meinem Arbeitstisch, indem ich die großen Stempelkissen darin lagere. Das gefällt mir total gut! Und meine ollen Bauklötze haben eine zeitgemäße Verwendung gefunden.

Vielleicht habt ihr auch noch Bauklötze? Macht was draus!

Mit den LEGOs schwirrt mir auch noch eine upcycling-Idee im Kopf herum….. oder auch zwei.

 

herzlichst, Kerstin

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